Mittwoch, 21. April 2021
Notruf: 112

Sommer 2020

Durch die Trockenheit in diesem Sommer sind viele Bäume durch Wassermangel sehr geschwächt. Vor allem kleineren und jungen Bäumen macht die Hitze sehr zu schaffen. Um diese vor dem Vertrocknen zu bewahren, gießen wir die Bäume nach Bedarf und Niederschlagsmenge. Für die knapp 50 Bäume fahren wir bis zu 4 mal die Woche für 2-3 Stunden zum Gießen, um so jeden Baum etwa einmal pro Woche zu wässern.

Kellerbrand in Mehrfamilienhaus: Feuerwehr rettet acht Personen das Leben

Bei einem Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus in der lehrter Weserstraße am heutigen Sonntag, 26. Juli 2020, sind ersten Informationen zufolge sechs Personen verletzt worden. Fünf Personen wurden von den Feuerwehrkräften über den Korb der Drehleiter aus dem brennenden Gebäude gerettet.

LEHRTE

Um 2:41 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem Feuer in die Lehrter Weserstraße gerufen. Wie sich bei Ankunft der Brandbekämpfer herausstellte, war es in einem Mehrfamilienhaus im Keller zu einem Feuer gekommen. Einige Personen hatten sich bereits retten können, andere saßen aufgrund der Rauchentwicklung im Gebäude in den oberen Etagen fest. Umgehend wurden neben der Ortsfeuerwehr Lehrte auch die Feuerwehren aus Aligse und Steinwedel sowie Immensen wie auch der Einsatzleitwagen aus Ahlten alarmiert.

Der Rettungsdienst rief "ManV" (Massenanfall von Verletzten) aus, da mit mehreren Verletzten zu rechnen war. Dadurch wurden neben den Feuerwehrkräften auch ein Leitender Notarzt sowie weitere Rettungswagen zum Einsatzort geschickt. Zur Betreuung der Verletzten rückte auch ein Bus der Berufsfeuerwehr Hannover an.

Über den Korb der Drehleiter retteten die ehrenamtlichen Feuerwehrkräfte fünf Personen aus den Obergeschossen des Gebäudes. Weitere drei Personen wurden über Steckleitern gerettet. Ohne die Hilfe der Feuerwehrkräfte hätten sie diesen Brand vielleicht nicht überlebt, denn die Rauchgase sich hochgiftig und führen nach kurzer Zeit zur Bewusstlosigkeit. Sechs Personen, davon fünf Personen mit einer Rauchgasvergiftung, wurden ersten Informationen zufolge verletzt und durch den Rettungsdienst versorgt.

Nachdem keine Personen mehr im Gebäude waren, konnten sich die Brandbekämpfer voll auf die Löscharbeiten konzentrieren. Eine große Wärmeentwicklung im Keller machte die Löscharbeiten unter Atemschutz zu einer anstrengenden und schweißtreibenden Arbeit. Mehrere Trupps wurden eingesetzt, um das Feuer zu löschen. Parallel wurde über einen Druckbelüfter der Rauch aus dem Gebäude gedrückt.

Warum es zu dem Feuer kam, ist derzeit nicht bekannt. Die Brandermittler der Polizei werden hierzu ihre Untersuchungen einleiten.

Für 14 Personen wurden durch die Feuerwehr in einer Alternativunterkunft untergebracht, da das Haus von den Rauchgasniederschlägen in Mitleidenschaft gezogen wurde.

"JA ZUR FEUERWEHR": Lehrter Feuerwehr unterstützt Filmaufnahmen

Am vergangenen Freitag, 26. Juli 2019, hatten die vier Ortsfeuerwehren Aligse, Kolshorn, Steinwedel und Röddensen einen besonderen "Einsatz" zu absolvieren. Als Brandsicherheitswache und auch als Statisten waren sie in einem Filmprojekt des Landes Niedersachsen eingebunden.

Die lange anhaltende Trockenheit und die in jüngerer Zeit verstärkt vorkommenden Feld-, Wald- und Flächenbrände haben Brandrat Martin Voß, Leiter des Amtes für Brand und Katastrophenschutz Hannover, im Rahmen der Imagekampagne "JA ZUR FEUERWEHR" den Anstoß dazu gegeben, einen Film über die Brandgefahren in den Sommermonaten zu drehen.

Am vergangenen Freitag trafen sich die Kameradinnen und Kameraden pünktlich um 16:30 Uhr mit Martin Voß, Jan-Frerk Mandel und Jara Lieske von TVN an der Kolshorner Feuerwache. Dort wurden nach einer kurzen Einweisung auch gleich die ersten Szenen gedreht - unter anderem dass glühende Kohle nach dem Grillen nicht einfach in die Natur geschüttet werden darf, dass der Funkenflug aus einem der immer beliebter werdenden Feuerkörbe durchaus einen Brand entfachen kann und dass Unkraut bei diesem Wetter möglichst nicht mit einem Brenner vernichten werden sollte. Da für diese Szenen echtes Feuer eingesetzt wurde, stellten die Feuerwehrleute den Brandschutz sicher und löschten unmittelbar nach dem Dreh die Flammen.

Etwas aufwändiger gestaltete sich anschließend der Dreh zum Vorgehen der Feuerwehr bei einem Flächenbrand auf einem Stoppelfeld. Auch wenn die Einsatzkräfte es nur mit einem simulierten Brand zu tun hatten, erfolgte die Anfahrt, das Aufstellen der Fahrzeuge sowie die Demonstration des Löschens wie bei einem realen Einsatz. Hierbei zeigte sich unter anderem auch der Vorteil, dass in der heutigen Zeit alle Ortsfeuerwehren in Lehrte mittlerweile über Fahrzeuge mit Wassertank verfügen und somit sofort mit der Brandbekämpfung beginnen können. Dadurch können gegebenenfalls im Ernstfall auch Brände noch während ihrer Entstehungsphase gelöscht oder zumindest eingedämmt werden.

Im Anschluss an die Simulation folgte noch ein Interview mit Martin Voß über die Brandgefahren bei den vorherrschenden Wetterbedingungen.

Der Film ist auf der Facebook-Seite "JA ZUR FEUERWEHR" (Opens external link in new windowwww.facebook.com/JazurFeuerwehr) sowie auf YouTube unter "Gefahr von Wald und Flächenbrände im Sommer" zu sehen (Opens external link in new windowwww.youtube.com/watch?v=4kgVMRZjx-0).

 

Für die Dreharbeiten waren die Ortsfeuerwehren Aligse, Kolshorn, Röddensen und Steinwedel mit fünf Fahrzeugen und 30 Kameradinnen und Kameraden im "Einsatz".

 

Baumunfall zwischen Kolshorn und Aligse endet tödlich

Am heutigen Mittwochmorgen, 22. August 2018, wurden die Ortsfeuerwehren Lehrte, Aligse und Steinwedel um 5:49 Uhr zu einem Verkehrsunfall nach Aligse gerufen. "Eingeklemmte Person" hieß es in der Alarmierung der Feuerwehren.

Als diese auf dem Verbindungsweg zwischen Aligse und Kolshorn eintrafen, fanden sie ein Auto vor, dass von der Straße abgekommen und frontal gegen einen Baum geprallt war. Hierbei war der Fahrer schwer in seinem Fahrzeug eingeklemmt worden.

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr sicherten die Einsatzstelle ab und stellten den Brandschutz sicher. Der Fahrer des Pkw musste mittels hydraulischem Rettungssatz aus seinem Fahrzeug befreit werden, erlag aber noch an der Unfallstelle seinen Verletzungen.

Anschließend übergab die Feuerwehr die Unfallstelle an die Polizei, damit diese die Unfall- und Beweisaufnahme durchführen konnte.

Im Einsatz waren die Feuerwehren Lehrte, Aligse und Steinwedel mit 30 Einsatzkräften, ein Rettungswagen und ein Notarzt sowie die Polizei.

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Unwettereinsatz

43 Einsätze für die Lehrter Feuerwehren nach Unwetter über Lehrte

Am Montag, 5. August 2019, wurden Teile der Lehrter Kernstadt und die Ortsteile Aligse, Arpke, Sievershausen und Steinwedel von einem starken Gewitter getroffen. Dies brachte innerhalb kürzester Zeit Starkregen, Hagel und heftige Sturmböen.

Für die Feuerwehr Lehrte begann der einsatzreiche Abend um 18:39 Uhr, gerade als das Gewitter seinen Höhepunkt erreichte. Im Krankenhaus hatte die Brandmeldeanlage ausgelöst, da der Regen in einen Melder eingedrungen war.

Sechs Minuten später, um 18:45 Uhr, hatte der Regen eine weitere Brandmeldeanlage in einem Industriebetrieb ausgelöst. Kurze Zeit später begannen die Alarmierungen durch die Regionsleitstelle. Zudem riefen Bürger, die um Hilfe suchten, direkt in den Feuerwehrhäusern an.

Insgesamt wurden durch die Feuerwehren der Stadt Lehrte 43 Einsätze abgearbeitet. Dabei handelte es sich um vollgelaufene Keller, umgestürzte Bäume, Äste, die zu stürzen drohten, lose Teile an Dächern und ausgelöste Brandmeldeanlagen.

26 Einsätze waren in der Kernstadt, sechs in Arpke, jeweils drei in Aligse, Sievershausen und Steinwedel und zwei in Ahlten abzuarbeiten.

Besonders zu erwähnen ist in diesem Rahmen ein großer Baum, der auf der Manskestraße kurz vor einem Linienbus auf ein Auto fiel. Dieser wurde von der Feuerwehren Aligse und Steinwedel mit Motorsägen zerlegt und die Straße geräumt.

Baum auf Auto

Besonders betroffen vom Unwetter war der Herzogweg in Lehrte. Hier wurden mehrere Keller und tiefgelegene Garagen von den Feuerwehren Lehrte, Röddensen und Kolshorn gelenzt. In Arpke stand das Wasser in einem Keller 20 Zentimeter hoch.

Die neun im Einsatz befindlichen Ortsfeuerwehren waren gegen 23 Uhr fertig mit der Abarbeitung der Einsätze.

Die Feuerwehr traf bei ihren Einsätzen auch auf eine immer wieder anzutreffende Gemeinschaft unter Nachbarn, die die ehrenamtlichen Feuerwehrkräfte mit Mannschaft und Gerät tatkräftig unterstützen konnte.

Aufn.: Helmut Steinseifer

Sohn rettet seinen Vater aus brennendem Haus

Am gestrigen Montag, 21. Januar 2019, ist es um kurz nach 21 Uhr zu einem Feuer in einer Wohnung eines landwirtschaftlichen Betriebes in der Dorfstraße in Steinwedel gekommen.

Bei der Erkundung der Einsatzstelle wurden der Inhaber des Hofes sowie sein Sohn bereits außerhalb des Gebäudes angetroffen. Der Inhaber hatte den Brand bemerkt und noch versucht ins Freie zu gelangen, war jedoch gestürzt und hatte sich dabei verletzt. Als sein Sohn auf das Feuer aufmerksam wurde, rettete er seinen Vater aus der Wohnung, wobei dieser sich in der Zwischenzeit eine starke Rauchgasvergiftung zugezogen hatte. Vater und Sohn wurden vom Rettungsdienst behandelt und in ein Krankenhaus gebracht. 

Da sich keine weiteren Personen mehr im Gebäude befanden, konnte durch die Feuerwehr umgehend eine umfangreiche Brandbekämpfung eingeleitet werden, so dass der Brand gegen 22 Uhr unter Kontrolle war.

Aufn.: Helmut Steinseifer

Das Feuer konnte durch die Einsatzkräfte auf den unteren Wohnbereich des Hause begrenzt werden, so dass der direkt an das Wohnhaus angrenzende Stall mit dem darin befindlichen Vieh nicht in Mitleidenschaft gezogen wurde. Zu der Brandursache und der Schadenhöhe liegen derzeit noch keine Informationen vor. Die Kriminalpolizei hat noch am Abend die Brandursachenermittlung aufgenommen. Nach Abschluss der Brandbekämpfung wurde das Wohnhaus noch durch Kräfte des THW Lehrte gesichert.

Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehren Aligse, Lehrte und Steinwedel, die Einsatzleitkomponente der Stadtfeuerwehr mit insgesamt 76 Einsatzkräften und 12 Einsatzfahrzeugen, der stellvertretende Stadtbrandmeister, der Feuerwehr-Pressesprecher, das THW Lehrte, der Rettungsdienst mit einem Rettungswagen und Notarzteinsatzfahrzeug, sowie die Polizei.

Rekordeinsatzjahr für die Ortswehr Aligse

Zu 57 Einsätzen wurde die Freiwillige Feuerwehr Aligse im vergangenen Jahr alarmiert. Nach 28 in 2016 bedeutet dies mehr als eine Verdopplung an. "Das ist ein Rekord der Ortswehr Aligse", gab der Ortsbrandmeister von Aligse, Alf-Eric Wischnat, in seinem Jahresbericht am vergangenen Sonnabend, 3. Februar 2017, während der Jahreshauptversammlung in der Grundschule Aligse bekannt. 

Unter den rund 50 Anwesenden konnte er unter anderem den Ortsbürgermeister Frank Seger, den stellvertretenden Stadtbrandmeister Heinz-Georg Montag, den Ordnungsamtsleiter Michael Großmann Ehrenstadtbrandmeister Erich Weber, Vertreter des Ortsrates, Schützenvereins und Verein zur Förderung der Dorfgemeinschaften, den Förderverein wie auch viele fördernde Mitglieder, und Abordnungen der benachbarten Wehren aus Steinwedel, Lehrte und Kolshorn begrüßen.

Wären nicht die nachbarschaftlichen Hilfen gewesen, immerhin 32 an der Zahl, wäre es ein "normales" Jahr für die Ortswehr gewesen. Die Alarmierung zu Einsätzen außerhalb Aligses komme gerade tagsüber häufiger vor, wenn die Ortswehren aus Aligse und Steinwedel als 3. Zug der Stadtfeuerwehr Lehrte oftmals in die Kernstadt gerufen werden, um dort zu unterstützen. In Hinblick auf die Einsatzzahlen betonte der stellvertretende Stadtbrandmeister Heinz-Georg Montag, "wie wichtig ihr für die Stadtfeuerwehr seid. Die Bürgerinnen und Bürger können stolz auf ihre Feuerwehr sein". Auch Ortsbürgermeister Frank Seger zeigte sich beeindruckt von den Zahlen. "Das ist schon ein Hammer, das ist Wahnsinn", urteilte er und dankte den Aktiven wie auch ihren Familien für das erbrachte Engagement. Aber auch innerhalb des Ortes sei die Ortswehr nicht wegzudenken. "Ihr seid eine tragende Säule unserer Dorfgemeinschaft", so Seger, der sich ebenso für die Hilfe bei größeren Veranstaltungen im Ort wie dem Laternenumzug, Weihnachtsmarkt oder die Teilnahme am Volkstrauertag bedankte. 

Bei den Einsätzen im vergangenen Jahr war vom Papierkorbbrand am Bahnhof, der mit einer Kübelspritze abgelöscht wurde, über einen Laubenbrand bis zu Großfeuern in Lehrte, deren Löscharbeiten mehrere Tage andauerte, alles dabei. Zudem galt es unter anderem auch umgestützte Bäume zu beseitigen oder ausgelaufenes Hydrauliköl aufzunehmen. Hierzu ist aber auch Material notwendig. So hat der Förderverein eine Wärmebildkamera angeschafft, aber auch die Jugendarbeit unterstützt. Hinsichtlich des Zustandes der Feuerwehrhäuser berichtete Ordnungsamtsleiter Michael Großmann vom Bau der Feuerwache in Lehrte, nicht ohne hinzuzufügen, dass es in" nahezu allen Feuerwehrhäusern Handlungsbedarf gibt" und dass "wir die anderen Häuser nicht aus dem Augen verlieren, damit sie ihren anspruchsvollen Job wahrnehmen können". Und fügte hinzu: "Ausstattung kann man beschaffen, dass kostet 'nur' Geld. Was man aber braucht, sind Menschen wie sie". Er nahm die Gelegenheit wahr, um im Auftrag von Lehrtes Bürgermeister Klaus Sidortschuk dem Ortsbrandmeister ein kleines Präsent zu überreichen, da dieser bereits seit 1997 im Ortskommando sitzt und zu einem der dienstältesten Ortsbrandmeistern Lehrtes gehört. 

Neben den Einsätzen nahmen die 25 Mitglieder der Einsatzabteilung - eine unveränderte Zahl nach drei Abgängen und drei Zugängen im Jahresverlauf - zudem an zahlreichen Aus- und Weiterbildungen sowie Seminaren statt. Mehr als 5000 Dienststunden kamen so zusammen, ohne hierbei Besprechungen oder Vorbereitungen mitzuzählen. "Letztes Jahr waren es um einiges mehr Stunden als im Jahr zuvor", so der Ortsbrandmeister, "denn wir waren deutlich häufiger unterwegs", wie die Bewohner an der Sirenenalarmierung unschwer erkennen könnten. 

Zu einer zukunftsorientierten Feuerwehr gehört längst auch die Jugendarbeit, die in Aligse erfolgreich betrieben wird. So konnten fünf Kinder von der Kinder- in die Jugendwehr übergeben werden. Die Jugendwehr zählt somit derzeit 12 Mitglieder, die Kinderfeuerwehr fünf Mitglieder. "Hier läuft eine hervorragende Jugendarbeit", urteilte der stellvertretende Stadtbrandmeister. Der Jugendwehr steht zudem ein besonderes Jahr bevor, denn sie feiert im Sommer beim Stadtjugendfeuerwehrzeltlager, dass im Juni im Aue-Stadion stattfinden wird, ihren 40. Geburtstag. 

Auf 40 Jahre können auch der stellvertretende Ortsbrandmeister Rolf Ehlers und Dieter Wilzewski zurückblicken - allerdings in der Einsatzabteilung. Sie bekamen für ihre langjährige aktive Mitgliedschaft in der Feuerwehr das Feuerwehrehrenzeichen des Landes Niedersachsen überreicht. Geehrt wurde zudem Jugendfeuerwehrwart Kai Warmbold, der mit der silbernen Ehrennadel der Stadt Lehrte ausgezeichnet wurde. Zum Hauptlöschmeister wurde Helmut Engelke durch den stellvertretenden Stadtbrandmeister ernannt.

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