Dienstag, 05. Juli 2022
Notruf: 112

Großfeuer bei Abschleppunternehmen

... Einsatz zu einer gemeldeten Rauchentwicklung im Bereich Burchard-Retschy-Ring in Lehrte. Bei einem dortigem Abschleppunternehmen wurde von mehreren Anrufern eine Rauchentwicklung gemeldet.

Bereits auf Anfahrt der Einsatzkräfte konnte eine deutliche Rauchsäule wahrgenommen werden. Vor Ort eingetroffen fanden die Einsatzkräfte eine etwa 90 Meter lange Halle vor, aus der bereits aus den vorderen und hinteren Bereichen eine massive Rauchentwicklung wahrzunehmen war. Aus diesem Grunde wurde die Alarmstufe auf B3 erhöht, um weitere Kräfte anzufordern. Umgehend wurden einzelne Brandabschnitte gebildet und die Brandbekämpfung vom hinteren und vorderen Bereich sowie im Innenangriff eingeleitet. Das DRK übernahm unterdessen die Betreuung von etwa 20 Personen: Sie befanden sich in einem von Brandrauch bedrohtem Gebäude und wurden evakuiert.

Erste eingesetzte Trupps unter Atemschutz konnten im Rahmen des ersten Innenangriffs vermelden, dass sich in der Halle mehrere Autos, ein Bergekran und diverse Sattelauflieger befanden. Hiervon standen mit Eintreffen der Einsatzkräfte mehrere Autos und mindestens ein Sattelauflieger im Vollbrand. Beladen war der hauptsächlich betroffene Sattelauflieger unter anderem mit Elektrorollern. Auch waren in der Halle Gasflaschen und im hinteren Bereich einer gelagerter Kraftstofftank vorzufinden - unklar war zunächst ob dieser gefüllt ist. Da vom Hallendach aufgrund der Wärmebelastung kein sicherer Halt mehr auszugehen war, wurde der Innenangriff zunächst abgebrochen und der Außenangriff über die Drehleiter durch die Hallenfenster eingeleitet.

Parallel wurde die Berufsfeuerwehr Hannover mit einem Löschunterstützungsfahrzeug (LUF) alarmiert. Bei dem LUF handelt es sich um fernsteuerbares Fahrzeug mit einem Kettenantrieb und einem Hochleistungslüfter. So kann mit dem Fahrzeug eine Be-/Entlüftung von Einsatzstellen und durch Zugabe von Wasser in den Luftstrom weiterhin eine erhebliche Kühlwirkung erzielt werden. Mittels LUF wurde die Temperatur in der Halle heruntergekühlt und über eine durch weitere Trupps unter schwerem Atemschutz geschaffene Abluftöffnung zusätzlich belüftet.

Die Komplexität bestand in den Akkus der verladenen Elektroroller; diese flammten immer wieder auf, aufgrund dessen Feuerwehrkräfte der Ortsfeuerwehr Steinwedel an der Einsatzstelle verblieben, um die Nachlöscharbeiten und eine Brandwache über die Nacht sicherzustellen. Gegen 5:30 Uhr wurde dann zur Ablösung der Steinwedeler Einsatzkräfte die Ortsfeuerwehr Arpke alarmiert, um weitere Nachlöscharbeiten sicher zu stellen.

Durch den ABC-Messtrupp der Ortsfeuerwehr Höver wurde die Belastung der Umluft gemessen. Zum Zeitpunkt der Messung bestand für die Bevölkerung keine Gefahr, auch ging keine Gefahr vom Löschwasser aus. Mit der feuerwehreigenen Drohne wurde das Hallendach abgeflogen, um das Risiko eines eventuellen Einsturzes beurteilen zu können.

Der Einsatz im Bereich Burchard-Retschy Ring dauerte bis in den Vormittag des Folgetages an. Stand der Veröffentlichung waren rund 131 Einsatzkräfte, darunter knapp 20 Trupps unter Atemschutz im Einsatz. Gegenwärtig wurde bei dem Einsatz niemand verletzt. Insgesamt waren die Feuerwehren Lehrte, Ahlten, Steinwedel, Aligse, Röddensen, Kolshorn, Sievershausen, Immensen, Hämelerwald und Arpke, die Einsatzleitung vor Ort, die Berufsfeuerwehr Hannover, der Gerätewagen Messtechnik der Ortsfeuerwehr Höver, DRK, Polizei, der Kriminaldauerdienst, 1. Notarzteinsatzfahrzeug sowie zwei Rettungswagen im Einsatz.

Kellerbrand in Mehrfamilienhaus: Feuerwehr rettet acht Personen das Leben

Bei einem Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus in der lehrter Weserstraße am heutigen Sonntag, 26. Juli 2020, sind ersten Informationen zufolge sechs Personen verletzt worden. Fünf Personen wurden von den Feuerwehrkräften über den Korb der Drehleiter aus dem brennenden Gebäude gerettet.

LEHRTE

Um 2:41 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem Feuer in die Lehrter Weserstraße gerufen. Wie sich bei Ankunft der Brandbekämpfer herausstellte, war es in einem Mehrfamilienhaus im Keller zu einem Feuer gekommen. Einige Personen hatten sich bereits retten können, andere saßen aufgrund der Rauchentwicklung im Gebäude in den oberen Etagen fest. Umgehend wurden neben der Ortsfeuerwehr Lehrte auch die Feuerwehren aus Aligse und Steinwedel sowie Immensen wie auch der Einsatzleitwagen aus Ahlten alarmiert.

Der Rettungsdienst rief "ManV" (Massenanfall von Verletzten) aus, da mit mehreren Verletzten zu rechnen war. Dadurch wurden neben den Feuerwehrkräften auch ein Leitender Notarzt sowie weitere Rettungswagen zum Einsatzort geschickt. Zur Betreuung der Verletzten rückte auch ein Bus der Berufsfeuerwehr Hannover an.

Über den Korb der Drehleiter retteten die ehrenamtlichen Feuerwehrkräfte fünf Personen aus den Obergeschossen des Gebäudes. Weitere drei Personen wurden über Steckleitern gerettet. Ohne die Hilfe der Feuerwehrkräfte hätten sie diesen Brand vielleicht nicht überlebt, denn die Rauchgase sich hochgiftig und führen nach kurzer Zeit zur Bewusstlosigkeit. Sechs Personen, davon fünf Personen mit einer Rauchgasvergiftung, wurden ersten Informationen zufolge verletzt und durch den Rettungsdienst versorgt.

Nachdem keine Personen mehr im Gebäude waren, konnten sich die Brandbekämpfer voll auf die Löscharbeiten konzentrieren. Eine große Wärmeentwicklung im Keller machte die Löscharbeiten unter Atemschutz zu einer anstrengenden und schweißtreibenden Arbeit. Mehrere Trupps wurden eingesetzt, um das Feuer zu löschen. Parallel wurde über einen Druckbelüfter der Rauch aus dem Gebäude gedrückt.

Warum es zu dem Feuer kam, ist derzeit nicht bekannt. Die Brandermittler der Polizei werden hierzu ihre Untersuchungen einleiten.

Für 14 Personen wurden durch die Feuerwehr in einer Alternativunterkunft untergebracht, da das Haus von den Rauchgasniederschlägen in Mitleidenschaft gezogen wurde.

Brandstiftung? Großer Altholzberg auf dem Gelände der Firma timberpak brennt

Laut Stephan Keil, Pressesprecher der Freiwilligen Feuerwehr Lehrte, wurde die Ortsfeuerwehr Lehrte um 15:56 Uhr an diesem Sonnabend, 9. September 2017 alarmiert, mit dem Hinweis auf einen brennenden Holzstapel auf dem Gelände der Firma timberpak an der Benzstraße. Vor Ort musste die eintreffende Einsatzleitung jedoch feststellen, dass "Stapel" untertrieben war, vielmehr brannte ein gut sieben Meter hoher massiver Berg aus Paletten und ähnlichem Altholzmaterial und stufte den Einsatzbedarf in die nächst höhere Alarmstufe.

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Aufn.: Helmut Steinseifer

Sohn rettet seinen Vater aus brennendem Haus

Am gestrigen Montag, 21. Januar 2019, ist es um kurz nach 21 Uhr zu einem Feuer in einer Wohnung eines landwirtschaftlichen Betriebes in der Dorfstraße in Steinwedel gekommen.

Bei der Erkundung der Einsatzstelle wurden der Inhaber des Hofes sowie sein Sohn bereits außerhalb des Gebäudes angetroffen. Der Inhaber hatte den Brand bemerkt und noch versucht ins Freie zu gelangen, war jedoch gestürzt und hatte sich dabei verletzt. Als sein Sohn auf das Feuer aufmerksam wurde, rettete er seinen Vater aus der Wohnung, wobei dieser sich in der Zwischenzeit eine starke Rauchgasvergiftung zugezogen hatte. Vater und Sohn wurden vom Rettungsdienst behandelt und in ein Krankenhaus gebracht. 

Da sich keine weiteren Personen mehr im Gebäude befanden, konnte durch die Feuerwehr umgehend eine umfangreiche Brandbekämpfung eingeleitet werden, so dass der Brand gegen 22 Uhr unter Kontrolle war.

Aufn.: Helmut Steinseifer

Das Feuer konnte durch die Einsatzkräfte auf den unteren Wohnbereich des Hause begrenzt werden, so dass der direkt an das Wohnhaus angrenzende Stall mit dem darin befindlichen Vieh nicht in Mitleidenschaft gezogen wurde. Zu der Brandursache und der Schadenhöhe liegen derzeit noch keine Informationen vor. Die Kriminalpolizei hat noch am Abend die Brandursachenermittlung aufgenommen. Nach Abschluss der Brandbekämpfung wurde das Wohnhaus noch durch Kräfte des THW Lehrte gesichert.

Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehren Aligse, Lehrte und Steinwedel, die Einsatzleitkomponente der Stadtfeuerwehr mit insgesamt 76 Einsatzkräften und 12 Einsatzfahrzeugen, der stellvertretende Stadtbrandmeister, der Feuerwehr-Pressesprecher, das THW Lehrte, der Rettungsdienst mit einem Rettungswagen und Notarzteinsatzfahrzeug, sowie die Polizei.

Vier Ortswehren löschen Feuer bei holzverarbeitendem Unternehmen

Die Jugendfeuerwehr der Ortsfeuerwehr Lehrte wurde am heutigen Montag, 13. März 2017, gegen 18 Uhr während ihres Ausbildungsdienstes auf eine Rauchsäule in der Lehrter aufmerksam. Drei Einsatzkräfte besetzten daraufhin den MTW und fuhren zur Erkundung in die Lehrter Benzstraße. Vor Ort stellten sie den Brand eines etwa 300 Quadratmeter großen und 6 Meter hohen Haufens von Holzabfällen fest. Sie funkten die Leitstelle an und ließen nach B1 alarmieren. 

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