Mittwoch, 17. Juli 2019
Notruf: 112
Aufn.: Helmut Steinseifer

Sohn rettet seinen Vater aus brennendem Haus

Am gestrigen Montag, 21. Januar 2019, ist es um kurz nach 21 Uhr zu einem Feuer in einer Wohnung eines landwirtschaftlichen Betriebes in der Dorfstraße in Steinwedel gekommen.

Bei der Erkundung der Einsatzstelle wurden der Inhaber des Hofes sowie sein Sohn bereits außerhalb des Gebäudes angetroffen. Der Inhaber hatte den Brand bemerkt und noch versucht ins Freie zu gelangen, war jedoch gestürzt und hatte sich dabei verletzt. Als sein Sohn auf das Feuer aufmerksam wurde, rettete er seinen Vater aus der Wohnung, wobei dieser sich in der Zwischenzeit eine starke Rauchgasvergiftung zugezogen hatte. Vater und Sohn wurden vom Rettungsdienst behandelt und in ein Krankenhaus gebracht. 

Da sich keine weiteren Personen mehr im Gebäude befanden, konnte durch die Feuerwehr umgehend eine umfangreiche Brandbekämpfung eingeleitet werden, so dass der Brand gegen 22 Uhr unter Kontrolle war.

Aufn.: Helmut Steinseifer

Das Feuer konnte durch die Einsatzkräfte auf den unteren Wohnbereich des Hause begrenzt werden, so dass der direkt an das Wohnhaus angrenzende Stall mit dem darin befindlichen Vieh nicht in Mitleidenschaft gezogen wurde. Zu der Brandursache und der Schadenhöhe liegen derzeit noch keine Informationen vor. Die Kriminalpolizei hat noch am Abend die Brandursachenermittlung aufgenommen. Nach Abschluss der Brandbekämpfung wurde das Wohnhaus noch durch Kräfte des THW Lehrte gesichert.

Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehren Aligse, Lehrte und Steinwedel, die Einsatzleitkomponente der Stadtfeuerwehr mit insgesamt 76 Einsatzkräften und 12 Einsatzfahrzeugen, der stellvertretende Stadtbrandmeister, der Feuerwehr-Pressesprecher, das THW Lehrte, der Rettungsdienst mit einem Rettungswagen und Notarzteinsatzfahrzeug, sowie die Polizei.

Baumunfall zwischen Kolshorn und Aligse endet tödlich

Am heutigen Mittwochmorgen, 22. August 2018, wurden die Ortsfeuerwehren Lehrte, Aligse und Steinwedel um 5:49 Uhr zu einem Verkehrsunfall nach Aligse gerufen. "Eingeklemmte Person" hieß es in der Alarmierung der Feuerwehren.

Als diese auf dem Verbindungsweg zwischen Aligse und Kolshorn eintrafen, fanden sie ein Auto vor, dass von der Straße abgekommen und frontal gegen einen Baum geprallt war. Hierbei war der Fahrer schwer in seinem Fahrzeug eingeklemmt worden.

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr sicherten die Einsatzstelle ab und stellten den Brandschutz sicher. Der Fahrer des Pkw musste mittels hydraulischem Rettungssatz aus seinem Fahrzeug befreit werden, erlag aber noch an der Unfallstelle seinen Verletzungen.

Anschließend übergab die Feuerwehr die Unfallstelle an die Polizei, damit diese die Unfall- und Beweisaufnahme durchführen konnte.

Im Einsatz waren die Feuerwehren Lehrte, Aligse und Steinwedel mit 30 Einsatzkräften, ein Rettungswagen und ein Notarzt sowie die Polizei.

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Unwettereinsätze in Aligse

Am Donnerstag den 18.01.2018 wurden die Feuerwehr Aligse um 15:24 zur Bereitstellung alarmiert. Der erste Einsatz befand sich auf der Peiner Heerstraße, dort ist ein Baum auf die Straße gefallen und hat eine halbe Fahrspur blockiert. Ein zweiter Baum ist auf ein naheliegendes Dach gefallen, diesen konnten wir ebenfalls ohne weiteren Schaden entfernen.

Nach der Abarbeitung des Einsatzes wurde der MTW auf die B443 gerufen um ein Fahrzeug, welches für weitere Zwecke benötigt wurde, abzulösen. Auf der Bundesstraße hat sich ein Lkw-Unfall ereignet. Der Anhänger des nicht beladenen Lkws wurde durch den Wind umgedrückt.

Der dritte Einsatz ereignete sich auf der Aligser Dorfstraße, dort drohten zwei Bäume auf die Straße zufallen. Aus Sicherheitsgründen wurden diese entfernt, um keine Unfälle zu riskieren. Die Straße musste für die Fällung und einen Teil der Aufräumarbeiten vollgesperrt werden.

In eigener Sache

Am 03.10.2017 wurde die komplett neu erstellte Seite der Feuerwehr Aligse online gestellt. Noch sind längst nicht alle geplanten Inhalte erstellt, aber der Betrieb der alten Seite parallel zur neuen auf einem Server war nur noch mit unschönen Kompromissen in der Sicherheit möglich, so dass ich mich zu diesem Schritt entschlossen habe.

Mit der Hilfe aller Kameradinnen und Kameraden wird sich diese Seite aber schnell mit weiteren Inhalten rund um die Aligser Feuerwehr und ihrer Arbeit füllen. Natürlich bin ich auch für jede Art von Anregung und Unterstützung von dritter Seite dankbar.

Rekordeinsatzjahr für die Ortswehr Aligse

Zu 57 Einsätzen wurde die Freiwillige Feuerwehr Aligse im vergangenen Jahr alarmiert. Nach 28 in 2016 bedeutet dies mehr als eine Verdopplung an. "Das ist ein Rekord der Ortswehr Aligse", gab der Ortsbrandmeister von Aligse, Alf-Eric Wischnat, in seinem Jahresbericht am vergangenen Sonnabend, 3. Februar 2017, während der Jahreshauptversammlung in der Grundschule Aligse bekannt. 

Unter den rund 50 Anwesenden konnte er unter anderem den Ortsbürgermeister Frank Seger, den stellvertretenden Stadtbrandmeister Heinz-Georg Montag, den Ordnungsamtsleiter Michael Großmann Ehrenstadtbrandmeister Erich Weber, Vertreter des Ortsrates, Schützenvereins und Verein zur Förderung der Dorfgemeinschaften, den Förderverein wie auch viele fördernde Mitglieder, und Abordnungen der benachbarten Wehren aus Steinwedel, Lehrte und Kolshorn begrüßen.

Wären nicht die nachbarschaftlichen Hilfen gewesen, immerhin 32 an der Zahl, wäre es ein "normales" Jahr für die Ortswehr gewesen. Die Alarmierung zu Einsätzen außerhalb Aligses komme gerade tagsüber häufiger vor, wenn die Ortswehren aus Aligse und Steinwedel als 3. Zug der Stadtfeuerwehr Lehrte oftmals in die Kernstadt gerufen werden, um dort zu unterstützen. In Hinblick auf die Einsatzzahlen betonte der stellvertretende Stadtbrandmeister Heinz-Georg Montag, "wie wichtig ihr für die Stadtfeuerwehr seid. Die Bürgerinnen und Bürger können stolz auf ihre Feuerwehr sein". Auch Ortsbürgermeister Frank Seger zeigte sich beeindruckt von den Zahlen. "Das ist schon ein Hammer, das ist Wahnsinn", urteilte er und dankte den Aktiven wie auch ihren Familien für das erbrachte Engagement. Aber auch innerhalb des Ortes sei die Ortswehr nicht wegzudenken. "Ihr seid eine tragende Säule unserer Dorfgemeinschaft", so Seger, der sich ebenso für die Hilfe bei größeren Veranstaltungen im Ort wie dem Laternenumzug, Weihnachtsmarkt oder die Teilnahme am Volkstrauertag bedankte. 

Bei den Einsätzen im vergangenen Jahr war vom Papierkorbbrand am Bahnhof, der mit einer Kübelspritze abgelöscht wurde, über einen Laubenbrand bis zu Großfeuern in Lehrte, deren Löscharbeiten mehrere Tage andauerte, alles dabei. Zudem galt es unter anderem auch umgestützte Bäume zu beseitigen oder ausgelaufenes Hydrauliköl aufzunehmen. Hierzu ist aber auch Material notwendig. So hat der Förderverein eine Wärmebildkamera angeschafft, aber auch die Jugendarbeit unterstützt. Hinsichtlich des Zustandes der Feuerwehrhäuser berichtete Ordnungsamtsleiter Michael Großmann vom Bau der Feuerwache in Lehrte, nicht ohne hinzuzufügen, dass es in" nahezu allen Feuerwehrhäusern Handlungsbedarf gibt" und dass "wir die anderen Häuser nicht aus dem Augen verlieren, damit sie ihren anspruchsvollen Job wahrnehmen können". Und fügte hinzu: "Ausstattung kann man beschaffen, dass kostet 'nur' Geld. Was man aber braucht, sind Menschen wie sie". Er nahm die Gelegenheit wahr, um im Auftrag von Lehrtes Bürgermeister Klaus Sidortschuk dem Ortsbrandmeister ein kleines Präsent zu überreichen, da dieser bereits seit 1997 im Ortskommando sitzt und zu einem der dienstältesten Ortsbrandmeistern Lehrtes gehört. 

Neben den Einsätzen nahmen die 25 Mitglieder der Einsatzabteilung - eine unveränderte Zahl nach drei Abgängen und drei Zugängen im Jahresverlauf - zudem an zahlreichen Aus- und Weiterbildungen sowie Seminaren statt. Mehr als 5000 Dienststunden kamen so zusammen, ohne hierbei Besprechungen oder Vorbereitungen mitzuzählen. "Letztes Jahr waren es um einiges mehr Stunden als im Jahr zuvor", so der Ortsbrandmeister, "denn wir waren deutlich häufiger unterwegs", wie die Bewohner an der Sirenenalarmierung unschwer erkennen könnten. 

Zu einer zukunftsorientierten Feuerwehr gehört längst auch die Jugendarbeit, die in Aligse erfolgreich betrieben wird. So konnten fünf Kinder von der Kinder- in die Jugendwehr übergeben werden. Die Jugendwehr zählt somit derzeit 12 Mitglieder, die Kinderfeuerwehr fünf Mitglieder. "Hier läuft eine hervorragende Jugendarbeit", urteilte der stellvertretende Stadtbrandmeister. Der Jugendwehr steht zudem ein besonderes Jahr bevor, denn sie feiert im Sommer beim Stadtjugendfeuerwehrzeltlager, dass im Juni im Aue-Stadion stattfinden wird, ihren 40. Geburtstag. 

Auf 40 Jahre können auch der stellvertretende Ortsbrandmeister Rolf Ehlers und Dieter Wilzewski zurückblicken - allerdings in der Einsatzabteilung. Sie bekamen für ihre langjährige aktive Mitgliedschaft in der Feuerwehr das Feuerwehrehrenzeichen des Landes Niedersachsen überreicht. Geehrt wurde zudem Jugendfeuerwehrwart Kai Warmbold, der mit der silbernen Ehrennadel der Stadt Lehrte ausgezeichnet wurde. Zum Hauptlöschmeister wurde Helmut Engelke durch den stellvertretenden Stadtbrandmeister ernannt.

Gas brennt: 120 Einsatzkräfte üben am Sülterberg

Feuerwehrleute und Einsatzkräfte des THW haben am Freitagnachmittag am Sülterberg eine ungewöhnliche Übung hinter sich gebracht. Auf dem Betriebsgelände der Stadtwerke am Ortsrand trainierten sie, einen Gasbrand unter Kontrolle zu kriegen. Dabei schlugen die Flammen mitunter meterhoch in die Luft.

Es ist für Feuerwehrleute nicht ohne Weiteres möglich, unter realistischen Bedingungen zu üben. Und normalerweise wird zu diesem Zweck kein echtes Feuer entflammt. Auf dem Gelände der Stadtwerke am Sülterberg ist das mittlerweile alle drei Jahre anders. "Wir machen das regelmäßig freiwillig und laden dazu alle Ortsfeuerwehren im Stadtgebiet, das THW und auch Vertreter großer Lehrter Firmen ein", sagt Stadtwerke-Geschäftsführer Rainer Eberth.

Rund 120 Einsatzkräfte aus allen Lehrter Ortsteilen waren am Freitagnachmittag der Einladung gefolgt. In drei betonierten Gruben ließen Mitarbeiter der Stadtwerke Gas aus unterschiedlich starken Rohren und mit einem Druck von bis zu 0,8 bar entströmen und zündeten es dann aus sicherer Entfernung an. Danach waren die Feuerwehrleute gefordert, die unter Schutzkleidung, die kurzzeitig bis zu 1200 Grad Hitze vertragen kann, sowie mit hochmodernen Löschrohren ans Werk gingen. 

"Gasbrände sind speziell", sagt Eberth: "Früher waren sie mit Wasser gar nicht zu löschen. Es mussten Schaumlöscher eingesetzt werden." Seit mehreren Jahren verfügen die Lehrter Einsatzkräfte jedoch über die sogenannten Hohlstrahlrohre. "Damit können wir gezielt und breit gefächert unterschiedliche große Wassermengen einsetzen", sagt Oberbrandmeister Silvio Fraterrigo. Das sei etwa bei einem Hausbrand wichtig, um den Schaden durch das Löschwasser gering zu halten. Bei einem Gasbrand könne man die Flamme durch gezielte Dosierung und einen besonders breiten Strahl quasi "einfangen und runterdrücken", wie es Fraterrigo ausdrückt.

Brandstiftung? Großer Altholzberg auf dem Gelände der Firma timberpak brennt

Laut Stephan Keil, Pressesprecher der Freiwilligen Feuerwehr Lehrte, wurde die Ortsfeuerwehr Lehrte um 15:56 Uhr an diesem Sonnabend, 9. September 2017 alarmiert, mit dem Hinweis auf einen brennenden Holzstapel auf dem Gelände der Firma timberpak an der Benzstraße. Vor Ort musste die eintreffende Einsatzleitung jedoch feststellen, dass "Stapel" untertrieben war, vielmehr brannte ein gut sieben Meter hoher massiver Berg aus Paletten und ähnlichem Altholzmaterial und stufte den Einsatzbedarf in die nächst höhere Alarmstufe.

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