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Zahl der aktiven Feuerwehrleute sinkt erstmals unter 400

obwohl gute Nachwuchsarbeit in Lehrte Früchte zeigt

LEHRTE (r/k). Die Gründung der Kinderfeuerwehren zahlt sich für die Feuerwehren aus. Mit einer Mitgliederzahl von 174 Kindern bewegen sie sich auf einem konstant hohen Niveau. Mittlerweile profitieren auch Jugendfeuerwehren davon. Die Zahl der Jugendlichen in den neun Jugendfeuerwehren der Stadt Lehrte stieg um 23 Prozent auf 179. Dennoch muss Stadtbrandmeister Jörg Posenauer in der Jahresbilanz der Lehrter Feuerwehren für 2011 einen Rückgang der erwachsenen Aktiven erstmals unter 400 Mitglieder vermelden. Die überwiegende Zahl der Neuzugänge in den Jugendfeuerwehren war vorher in den Kinderfeuerwehren aktiv. Stadtbrandmeister Posenauer freut sich, dass damit die Trendwende in den Jugendfeuerwehren geschafft ist.

Damit auch weiterhin eine gute Kinder- und Jugendarbeit geleistet werden kann, hat die Stadt Lehrte im Haushalt 2012 insgesamt 5.000 Euro für diesen Zweck bereitgestellt. „Dies ist ein wichtiger Beitrag für die Jugendarbeit", freut sich Posenauer: „Allerdings ist der Erfolg in den Kinder-und Jugendfeuerwehren maßgeblich vom Engagement der Ausbilder abhängig. Die Zahlen belegen, wie erfolgreich ihre Arbeit ist".

Unerfreulich entwickelt sich allerdings die Zahl der aktiven Mitglieder. Mit einem Rückgang um vier Prozent auf 398 ist erstmals die Zahl von 400 Aktiven unterschritten worden. Posenauer befürchtet eine Fortsetzung dieses Trends. Alle Untersuchungen zum demografischen Wandel zeigen steil fallende Einwohnerzahlen und damit auch starke Rückgänge bei den Mitgliedern. Im vergangenen Jahr seien allerdings auch viele Mitglieder weggezogen und stehen deshalb in Lehrte nicht mehr zur Verfügung.

Die Einsatzzahlen gingen 2011 deutlich zurück. Die Ortsfeuerwehren rückten zu 560 Einsätzen aus. Das sind 82 weniger als 2010. Der größte Einsatz war 2011 der Brand eines Supermarktes in der Iltener Straße in Lehrte. Auch auf der Autobahn waren wieder zahlreiche Einsätze zu verzeichnen, wobei die Zahl der schweren Lkw-Unfälle erfreulicherweise zurückgegangen ist. Trotzdem waren wieder Menschenleben und Schwerverletzte zu beklagen.

Unangenehm war ein Einsatz für die Ortsfeuerwehr Ahlten, die mit Unterstützung der Immensener Feuerwehr einen brennenden Misthaufen am Waldrand löschen musste. Dies war sicherlich auch kein schöner Auftrag für die Reinigung, die hinterher diverse Einsatzkleidungen reinigen musste.

Die Ortsfeuerwehr Lehrte verzeichnet mittlerweile 60 Prozent ihrer Elnsätze in der Zeit von 7.00 bis 17.00 Uhr. Verursacht meistens durch Papierkorbbrände und Türöffnungen, bei denen in sechs Fällen die Hilfe nicht mehr rechtzeitig kam.

Die Einsatzzahlen sanken um fast 13 Prozent auf 560 Einsätze. Davon vier (fünf im Vorjahr) Groß-, 14 (15) Mittel- und 112 (95) Kleinbrände. Die Zahl der technischen Hilfeleistungen sank von 279 auf 226 Einsätze. Dazu kommen noch 110 nachbarliche Hilfeleistungen im Jahr 2011.

Erfreulich: Insgesamt 1.445 Bürgerinnen und Bürger unterstützen die Feuerwehren als fördernde Mitglieder.

 
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